Bikerleder – Warum Leder und Motorradfahren zusammengehören

Es gibt Kleidungsstücke, die man einfach mit dem Motorrad verbindet.
Die Lederjacke gehört zweifellos dazu.
Schwarzes schweres Leder – Stiefel – Handschuhe, diese Kombination ist über Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der Motorradkultur geworden. Doch Bikerleder ist mehr als ein bestimmter Look. Hinter der klassischen Lederbekleidung stehen Funktion, Handwerk, Tradition und eine Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Motorradkultur verbunden ist.
Leder war zunächst vor allem praktisch
Als Motorradbekleidung entstand, war Leder nicht in erster Linie ein modisches Statement.
Motorradfahrer brauchten Kleidung, die robust war und den Belastungen des Fahrens standhielt. Leder bot dafür Eigenschaften, die es zu einem naheliegenden Material machten.
Es ist widerstandsfähig, langlebig und schützt den Körper vor Wind. Bei einem Sturz kann geeignete Lederbekleidung außerdem eine zusätzliche Schutzschicht zwischen Haut und Straße bilden.
Natürlich bedeutet das nicht, dass jede beliebige Lederjacke automatisch eine sichere Motorradjacke ist.
Eine modische Lederjacke und zertifizierte Motorradschutzbekleidung sind zwei unterschiedliche Dinge.Dieser Unterschied ist wichtig.
Aus Schutzkleidung wurde ein eigener Stil
Im Laufe der Zeit wurde die Lederbekleidung immer stärker mit der Motorradkultur verbunden.
Die klassische schwarze Lederjacke entwickelte sich zu einem Erkennungszeichen verschiedener Motorrad- und Jugendkulturen. Sie stand für Individualität, Freiheit und Unabhängigkeit.
Dabei entstand ein Stil, der bis heute Bestand hat.
Eine Lederjacke, Lederhose oder Lederkombi kann gleichzeitig Motorradbekleidung, Arbeitskleidung, Mode und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sein.
Gerade diese Verbindung aus Funktion und Ästhetik macht Bikerleder so interessant.




